Am 28. März startete der Iran Angriffe auf wichtige Industrieziele in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aluminium Bahrain bestätigte, dass seine Anlagen getroffen wurden, was zu leichten Verletzungen und laufenden Schadensermittlungen führte. Unterdessen meldete Emirates Global Aluminium erhebliche Schäden in seiner Al Taweelah-Hütte in Abu Dhabi.

Versorgung im Nahen Osten gefährdet
Auf den Nahen Osten entfallen fast 9 % der weltweiten Aluminiumproduktion, was ihn zu einem wichtigen Versorgungszentrum macht. Die Region ist sowohl für den Import von Rohstoffen als auch für den Export von Fertigprodukten stark von der Straße von Hormus abhängig.
Seit der Eskalation des Konflikts kam es bereits zu Produktionsstörungen. Katars Aluminiumbetriebe sind von Problemen bei der Erdgasversorgung betroffen, während Bahrain höhere Gewalt erklärt und die Produktion um etwa 20 % reduziert hat.
Infolgedessen stiegen die weltweiten Aluminiumpreise aufgrund der sich verschärfenden Angebotserwartungen zunächst stark an. Allerdings lösten allgemeinere makroökonomische Bedenken – wie steigende Ölpreise und Inflationsrisiken – später eine vorübergehende Korrektur aus.
Die weltweite Angebotsverknappung verschärft sich
Die Auswirkungen dieser Störungen sind jetzt auf den globalen Märkten sichtbar. Das Spotangebot in Übersee hat sich erheblich verknappt, da Händler ihre Aluminiumvorräte rasch von den Börsen abziehen.
Berichten zufolge wurden fast 100.000 Tonnen Aluminium aus LME-Lagern abgezogen, um Lieferengpässe in Europa und den Vereinigten Staaten zu lindern. Infolgedessen sind die LME-Aluminiumbestände auf den niedrigsten Stand seit fast einem Jahrzehnt gesunken.
Europa, das stark auf Aluminiumexporte aus dem Nahen Osten angewiesen ist, um das geringere russische Angebot auszugleichen, ist mit akuten Engpässen konfrontiert. Die Spotprämien sind auf über 500 US-Dollar pro Tonne gestiegen, was einen starken Anstieg im Vergleich zu den Vormonaten darstellt.
Versorgungsunterbrechungen haben langfristige Auswirkungen
Im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffen ist die Aluminiumproduktion sehr energieintensiv und erfordert einen kontinuierlichen Betrieb. Sobald die Produktion gestoppt ist, ist die Wiederinbetriebnahme der Schmelzhütten komplex, kostspielig und zeitaufwändig – oft dauert es 6 bis 12 Monate.
Dies bedeutet, dass selbst bei einer Entspannung der geopolitischen Spannungen die verlorene Produktionskapazität nicht schnell wiederhergestellt werden kann, sodass Versorgungsunterbrechungen lange anhalten.
Für Hersteller wird die Sicherung zuverlässiger Quellen für Aluminium-Strangpressprofile und kundenspezifische Aluminium-Strukturkomponenten immer wichtiger, um Versorgungsrisiken zu mindern.
Branchen wie die Automobil- und Infrastrukturindustrie, die stark auf Aluminium angewiesen sind, könnten einem erhöhten Kostendruck ausgesetzt sein. Anwendungen wie Aluminium-Trittbretter und Automobilkomponenten reagieren besonders empfindlich auf Schwankungen der Rohstoffpreise.
Ausblick: Starke Unterstützung für die Aluminiumpreise
Insgesamt haben die jüngsten Angriffe geopolitische Risiken in echte Versorgungsunterbrechungen verwandelt und die strukturelle Anspannung auf dem Aluminiummarkt verstärkt.
Angesichts bestätigter Produktionsausfälle und anhaltender Risiken für die Energieinfrastruktur wird erwartet, dass sich die globale Versorgungslücke bei Aluminium weiter vergrößert. Dies bietet eine starke Abwärtsunterstützung für die Preise und erhöht die Wahrscheinlichkeit künftiger Aufwärtsbewegungen.
Bei V-ONEWELL bieten wir stabile Aluminiumversorgungslösungen, einschließlich Strangpressen, CNC-Bearbeitung und Automobilkomponenten, und helfen unseren Kunden, Lieferrisiken in einem volatilen globalen Markt zu bewältigen.
-kundenspezifische Strukturkomponenten aus Aluminium
-Aluminium-Trittbretter